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Landschaftlich besonders reizvoll ist das Dirndltal mit seinem Abwechslungsreichtum, beginnend bei den sanften Hügeln im Norden des Tales über die hügeligen teilweise schon sehr steilen Hänge im mittleren Talabschnitt bis hin zu den Almen und Mittelgebirgslagen unter den Kalkabhängen des Ötscher-Gebietes.

Als Rückgrat des Tales schlängelt sich die Mariazellerbahn durch die gesamte Länge, entlang der naturbelassenen Pielach, die unter Fliegen-Fischern besonders bekannt ist.

Mit der Bezeichnung „Das Tal der Dirndl“ gibt sich die Region seit Jahren eine Klammer und ein einheitliches Erscheinungsbild. Dabei werden neben der Dirndl die Nachhaltigkeit im Umgang mit beschränkten Ressourcen in Landwirtschaft sowie im Wirtschaftsleben insgesamt, in den Vordergrund gestellt. Seit Jahren finden daher auch die Niederösterreichischen Nachhaltigkeitskonferenzen im Steinschaler Dörfl im südlichen Pielachtal statt.

Das Pielachtal wurde 2007 als erste Region Österreichs mit dem von der Europäischen Union vergebenen „Eden Award“ für nachhaltiges Denken und Wirtschaften speziell in der Kulturlandschaft ausgezeichnet.

Die Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 mit dem Thema „Die Alpen und wir“ an das Dirndltal vergeben. Das Dirndltal ist und war niemals ein touristischen Hotspot, oder ein Touristenzentrum, vielmehr erlebte das Tal seinen ersten touristischen Aufschwung in der Zeit als die „Sommerfrischler“, vorwiegend aus dem Ballungsraum Wien, noch mit der Eisenbahn angereist sind.

Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend bald wieder durchsetzen wird, ist doch auch heute das Pielachtal über St. Pölten direkt an das hochrangige Schienennetz der Westbahn und auch direkt an den Flughafen Wien angebunden und die Schmalspurbahn erreicht die Orte im Pielachtal bequem und ohne große Hast. Durch die Übernahme der Nebenbahn von der ÖBB durch die NÖVOG (Land Niederösterreich) und dem Ausbau des neuen Betriebszentrums in Laubenbachmühle steht einer erfolgreichen Weiterentwicklung der Mariazellerbahn nichts mehr im Wege.

Im Jahr 2012 gab es mit „Unser Dirndltal“ einen Streifzug durch die kulturellen und landschaftlichen Vorzüge des Tales.


Mit der Mariazellerbahn durch das Pielachtal

gesellschaftlichen und naturkundlichen Besonderheiten der Region gemacht. Was wir in diesem Buch nicht umfassend darstellen konnten und wollten, waren Wanderungen durch das Pielachtal, Radausflüge, Kombiwanderungen mit der Mariazellerbahn, Kletterrouten aber auch Kirchenbesuche. Der vorliegende Wander- und Kulturführer versucht diese Lücke zu schließen. Ziel ist es das im Alpenvorland liegende Ausflugsgebiet, das auch sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken und nachhaltig die sanfte touristische Entwicklung zu stärken. Viele der Wanderungen sind gut markiert, es empfiehlt sich aber auf entsprechendes Kartenmaterial zurückzugreifen. Es gibt beispielsweise eine Wanderkarte mit den wichtigsten Wanderwegen im Pielachtal, in der auch die Route des Radweges eingezeichnet ist und die in den Tourismusstellen und den Beherbergungsbetrieben erhältlich ist.

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